Die UNESCO macht sich schon seit 2002 für das Thema OER stark. Sie definiert OER wie folgt:

„Lehr-, Lern- und Forschungsressourcen in Form jeden Mediums, digital oder anderweitig, die gemeinfrei sind oder unter einer offenen Lizenz veröffentlicht wurden, welche den kostenlosen Zugang sowie die kostenlose Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung durch Andere ohne oder mit geringfügigen Einschränkungen erlaubt.“ (UNESCO, 2013, S. 6) 

Die Definition macht deutlich, dass Inhalte noch nicht als OER bezeichnet werden können, wenn sie „nur“ kostenfrei zugänglich veröffentlicht wurden. Es ist eine explizit ausgewiesene offene bzw. freie Lizenz notwendig („offen“ und „frei“ wird im Folgenden synonym verwendet). 


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