Kontodeckung im Auge behalten

Ist man im Besitz einer Girocard, ist es möglich, im Geschäft zu bezahlen, auch wenn kein Geld mehr auf dem Konto ist. Mit der Unterschrift auf dem Kassenzettel oder der PIN Eingabe wird das Geld nicht sofort vom Konto abgebucht. Die Buchung erfolgt wenige Tage später per Lastschrift. Ist nicht genug Geld auf dem Konto, kann ein Inkassobüro eingeschaltet werden, was wiederum zu zusätzlichen Kosten führt.  

  

Tipp: Daher ist es nützlich, Kontoauszüge regelmäßig zu ziehen und zu kontrollieren. Und immer etwas Geld auf dem Konto übrig zu lassen.   

Mehrsprachige Checklisten zur Kontoeröffnung, die sie gerne auch weiterreichen dürfen, finden Sie auf der Seite der Verbraucherzentrale Brandenburg. 


Schufa und Inkassobrief

Wenn man eine Rechnung nicht bezahlt hat, erhält man in der Regel nach einer gewissen Zeit eine erste Mahnung. Die Mahnung muss zeitig bezahlt werden. Das ist wichtig! Es kann sonst zu einem Inkassobrief kommen.

Wenn Verbraucher*innen einen Inkassobrief erhalten, sollten sie sich zuerst fragen, ob alle offenen Rechnungen bezahlt wurden. Bei Unsicherheiten, ob der verlangte Betrag wirklich ausgezahlt werden soll, können Verbraucher*innen Hilfe bei der Verbraucherzentrale vor Ort suchen oder unter www.inkasso-check.de

Vorsicht, denn schon bei der zweiten Mahnung kann es zu einem Schufa-Eintrag kommen. Die Schufa ist eine Wirtschaftsauskunftei, die Auskunft über die Zahlungsfähigkeit einer Person gibt. Schufa-Auskünfte werden zum Beispiel verlangt, wenn man eine Wohnung mieten will.  

Im folgenden Video des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) finden Sie Informationen zu den Themen Schufa und Inkasso. Schauen Sie rein.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.