Sie haben nun das Einmaleins des Asyl- und Aufenthaltsrechts in Deutschland kennengelernt. Was können Sie als Hintergrundinformation für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit mitnehmen?
► Die Grundlagen des in Deutschland geltenden Ausländerrechts stammen aus ganz unterschiedlichen Rechtsquellen. Da ist zum einen das deutsche Verfassungs-, Bundes- oder Landesrecht. Daneben gibt es aber auch das Recht der Europäischen Union (EU). Für die praktische Arbeit sind das Grundgesetz (GG), das Aufenthaltsgesetz (AufenthG) sowie das Asylgesetz (AsylG) die wichtigsten Normen.
► Geflüchtete erhalten während ihres laufenden Anerkennungsverfahrens unterschiedliche Bescheinigungen durch die Ausländerbehörden. Aus diesen lassen sich zum einen Angaben zu ihrer Person entnehmen, zum anderen kann man sehen, in welchem Verfahrensabschnitt die Geflüchteten sich gerade befinden. So bescheinigt eine Aufenthaltsgestattung, dass die/der Geflüchtete*r sich in einem laufenden Asylverfahren befindet, über das noch nicht endgültig entschieden wurde. Eine Duldung bescheinigt, dass die betroffene Person abgelehnt wurde und ausreisepflichtig ist.
► Der Bund ist für die Durchführung der Asylverfahren zuständig. Die zuständige Behörde ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Die Bundesländer und – vor Ort – die Ausländerbehörden sind für die Unterbringung und – bei Ablehnung – für die Abschiebung der Geflüchteten zuständig. 

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