Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UmFs)

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind Kinder, meistens im  Alter von 15-17 Jahren, die ohne eine erwachsene Begleitperson aus ihrer Heimat fliehen. Alleine bewältigen sie den Weg durch verschiedene Länder. Viele Eltern geflüchteter Minderjährigen haben ihr gesamtes Erspartes in Schlepperbanden investiert, welche die Jugendliche in  europäische Länder bringen sollen.  

Gerade für junge Menschen ist es schwer, mit traumatischen Erlebnissen umzugehen: „Kinder neigen dazu, alles auf ihr eigenes Handeln zurückzuführen, sie fühlen sich für Dinge verantwortlich, die sie gar nicht beeinflussen können, und entwickeln schnell Schuldgefühle. Deshalb kann sich ein Trauma noch prägender auswirken“, erklärt die Psychologin Fjorda Kalleshi von der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum.


Die UN-Kinderrechtskonvention soll diese Kinder schützen. Es ist das internationale Abkommen mit den meisten Mitgliedstaaten, doch in vielen Ländern bestehen die Kinderrechte nur auf dem Papier.   

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge setzt sich für geflüchtete Kinder, Jugendliche und Heranwachsende ein. Der Verband bietet Hilfestellungen und Informationen für junge Geflüchtete ebenso wie für Fachkräfte und ehrenamtlich Aktive.
 

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