Sie haben Eritrea nun anhand von vier „Schlaglichtern“ ein wenig kennengelernt. Was können Sie als Hintergrundinformationen für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit mitnehmen?
Eritrea ist eine Diktatur, die Bevölkerung wird unterdrückt und Menschenrechte missachtet. Ob sich durch den kürzlich besiegelten Friedensschluss mit dem Nachbarn Äthiopien die Verhältnisse für die Eritreer*innen bessern, bleibt abzuwarten.
Die Chancen junger Eritreerinnen und Eritreer, die Schule abzuschließen und bald darauf einen Beruf aufzunehmen, werden durch die Pflicht zum sogenannten National Service stark beeinträchtigt. Viele müssen jahrelang Zwangsarbeit für den Staat leisten.
Die Gesundheitsversorgung in Eritrea hat sich zwar in den vergangenen Jahren leicht verbessert. Jedoch ist der Zugang zu medizinischer Betreuung immer noch für viele Menschen stark erschwert und die Kindersterblichkeit sehr hoch.
Wenn Eritreer*innen sich möglicherweise vorsichtig und zurückhaltend verhalten, hängt dies häufig mit den politischen Rahmenbedingungen und den Überwachungsmechanismen in ihrem Heimatland und in Deutschland zusammen.

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