Syrien: ein Krieg ohne Ende?

2011, im Zeichen der Demonstrationen des sogenannten „Arabischen Frühlings“, forderten auch Demonstranten in syrischen Städten demokratische Reformen. Fast ein Jahr lang demonstrierten die Menschen friedlich, obwohl die Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al Assad zunehmend brutale Gewalt einsetzte. In der syrischen Revolution entstanden viele freiwillige Zusammenschlüsse von Komitees und Gruppen, die der Bevölkerung halfen, das Alltagsleben, das immer schwieriger wurde, zu bewältigen. Diese Form der Selbstorganisation und die lange Gewaltlosigkeit trotz vieler Gewaltakte seitens der Regierung zeugten von der hohen zivilgesellschaftlichen Fähigkeit der syrischen Bevölkerung. Man vergisst das leicht angesichts der heutigen Zerstörungen nach langen Kriegsjahren, aber die Syrer und Syrerinnen haben sich lange gegen die Zerstörung ihres Landes gewehrt. Und Islamisten spielten zu diesem Zeitpunkt der Revolution überhaupt noch keine Rolle. 

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.