Im Gespräch mit Karin über ihr Projekt Refugees Welcome Meetup können Sie noch eine weitere Veränderung wahrnehmen: Die Zielgruppe ist hier eine andere. Vergleichen Sie diese Rolle mit dem Engagement als Pat*in oder Sprachvermittler*in und Ihnen fällt auf, dass hier die Zielgruppe nicht die der Geflüchteten selber sein muss. Stattdessen bringen wir als Netzwerker*in Menschen zusammen, die sich im gleichen Themenfeld engagieren wollen – der gemeinsame Nenner ist also genau dieses; das Interesse am Engagement und Themenfeld.
Dieses spannende Miteinander kann vor allem im direkten Veranstaltungsvorlauf ebenfalls viel Arbeit und Anstrengung bedeuten. Diese Mehrbelastung ist nun jedoch von organisatorischer Natur und entsteht nicht durch das hautnahe Miterleben von persönlichen Schicksalen und Schicksalsschlägen. Der Vorteil dabei ist, dass wir das persönliche Engagement nach einer Veranstaltung herunterschrauben können, ohne dass es direkte Auswirkungen auf eine Person oder eine Familie hat. Unser Engagement als Netzwerker*in ist somit periodisierbar – dies bedeutet, dass wir uns zeitweise mit hoher Intensität für eine Veranstaltung einsetzen, dann aber auch wieder die Dinge ruhen lassen können und uns auf andere Lebensbereiche konzentrieren können. Dieses kann zu einer deutlichen Entlastung führen.

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