Konkret ergeben sich daraus wiederum diese drei Möglichkeiten (vgl. Grawert 2018):


  • Abschiebung: Maximale Fremdbestimmung; jemand wird (meist) nachts und unter Gewaltanwendung in Abschiebehaft oder gleich zum Flughafen und dann außer Landes gebracht. Wenn irgendwie möglich, zu vermeiden!
  • Selbst organisierte Rückkehr: Jemand sucht sich selber eine Möglichkeit zur Rückkehr, organisiert das Geld und bucht z.B. den Flug selbst. Das ist mit dem höchsten Aufwand verbunden.
  • Unterstützte, freiwillige Rückkehr: Jemand wendet sich an eine staatliche oder nichtstaatliche, aber kooperierende Stelle, die ihn*sie bei der Ausreise unterstützt. Auch hier gibt es einen hohen Aufwand, etwa bei der Organisation der Papiere, aber es gibt finanzielle und organisatorische Hilfe, manchmal auch nach der Wiederankunft im Herkunftsland.

Folgende Tabelle stellt die aktuellen Zahlen bei Abschiebungen und freiwilligen Ausreisen dar. Etwa 22.100 Menschen wurden im Jahr 2019 aus Deutschland abgeschoben. Mehr als 13.000 Menschen haben das Land nach vorläufigen Schätzungen im Rahmen des REAG/GARP-Förderprogramms verlassen.

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