Begriffe wie Hasspropaganda und Cybermobbing tauchen ebenfalls im Zusammenhang mit verletzendem Verhalten im Internet auf, sind jedoch nicht mit Hate Speech gleichzusetzen. 

Hasspropaganda zielt darauf ab, mit manipulativen Methoden Menschen und die Öffentlichkeit zu beeinflussen. Cybermobbing bezeichnet laut einer Definition des Bundesfamilienministeriums die "Beleidigung, Bedrohung, Bloßstellung oder Belästigung von Einzelpersonen mithilfe von Kommunikationsmedien". 

Hassrede hingegen richtet sich tendenziell gegen ganze Personen- und Bevölkerungsgruppen, Ethnien oder Religionen. 

Während manche Formen solcher Hassrede klar und deutlich erkennbar sind, tritt Hate Speech teilweise auch unterschwellig (z.B. auf Grund der sexuellen Orientierung) auf. Solche Ausprägungen sind nicht immer leicht zu identifizieren.