Welche formalen und rechtlichen Regelungen gibt es?

Gut zu wissen! Geflüchtete Menschen dürfen sich uneingeschränkt freiwillig engagieren, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus oder dem Stand ihres Asylverfahrens, es muss deshalb keine Arbeitserlaubnis vorliegen.      


Ehrenamtspauschale und Aufwandsentschädigung 

Ehrenamtliche Tätigkeiten werden unentgeltlich ausgeübt. Manchmal wird aber eine Aufwandsentschädigung oder eine Ehrenamtspauschale gezahlt. Wer Sozialleistungen bezieht, darf bis zu 200,- Euro monatlich anrechnungsfrei aus einer ehrenamtlichen Tätigkeit erzielen. Ab dem 1.9.2019 gilt das auch für Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (§7 Abs. 3 Satz 2 AsylbLG). Die Einkünfte aus ehrenamtlicher Tätigkeit müssen dem Leistungsträger (Jobcenter oder Sozialamt) gemeldet werden, auch wenn sie nicht angerechnet werden. 

Die Regelungen im Einzelnen sind in den Bundesländern sehr unterschiedlich. Darum ist es ratsam, sich beim Leistungsträger vor Ort zu erkundigen. Weitere Infos erfahren Sie hier.


Führungszeugnis: Ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis, das für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen notwendig ist, kann von jedem und jeder bei der örtlichen Meldebehörde (Bürgerbüro, Rathaus) beantragt werden, unabhängig von Aufenthaltstitel oder Nationalität. Es ist für alle freiwillig Engagierten auf Antrag kostenfrei.   


Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.