Was haben Ehrenamtsorganisationen davon, wenn sie Neugewanderte in ihrem Team aufnehmen? 

Viele Organisationen, die zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger arbeiten, suchen dringend Mitarbeitende, die ihnen helfen, ihre Aufgaben zu erfüllen. Alle, die helfen wollen, sind willkommen. Geflüchtete haben darüber hinaus noch eine besondere Aufgabe: Sie ermöglichen anderen Engagierten eine persönliche Begegnung mit neuen Lebenswelten. Sie bereichern das Team mit ihren Erfahrungen, ihren Kultur- und Sprachkenntnissen. Eine Pflegedienstleiterin einer Klinik beschreibt es so:

 „Auf unserer Wöchnerinnen-Station brauchen wir oft die Hilfe von Ehrenamtlichen, die in ihrer Muttersprache den Wöchnerinnen erklären, was auf den langen und textreichen Infoblättern steht, die sie nach der Geburt eines Kindes bekommen. Das können die Schwestern, aber auch die deutschsprachigen Ehrenamtlichen gar nicht leisten. Wir sind froh, dass wir die Migrantinnen hier haben.“   



Was hat die Gesellschaft davon, dass Geflüchtete sich ehrenamtlich engagieren? 

Auch Geflüchtete engagieren sich inzwischen ehrenamtlich. Mit dem Rollenwechsel – von Hilfeempfänger*innen zu Helfenden –  ändert sich nicht nur ihr Selbstbewusstsein, sondern auch die Wahrnehmung von Migrant*innen in der Öffentlichkeit. Aber das ist nicht der einzige Vorteil. Natascha Wellmann-Rizo, Projektleitung des Projekts „Ich kann helfen –  Teilhabe durch Ehrenamt“ des Migrationszentrums Göttingen hat uns eine Antwort auf die oben genannte Frage gegeben. Aber hören Sie selbst. 


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