Bei dem Wunsch nach Zuwendung und Kontakt spricht man von sozialen Bedürfnissen. Diese werden meist in der Familie, durch Freundschaften oder in der Freizeit, z.B. in Sportvereinen, befriedigt. Menschen, die neu in Deutschland sind und die Sprache noch nicht gut beherrschen, haben jedoch häufig noch nicht so viele soziale Kontakte. 

Viele Geflüchtete haben zudem ein hohes Bedürfnis nach Sicherheit: Sie sorgen sich um die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis bzw. Arbeitserlaubnis in Deutschland, die lange Zeit in Anspruch nehmen kann. Hinzu kommen die Sorgen über die Zustände im Herkunftsland und um Familienmitglieder, die sich womöglich noch in der Heimat befinden. Der bürokratische Aufwand, der für eine Familienzusammenführung nötig ist, nimmt die betroffenen Personen oft seelisch sehr in Anspruch. Darüber hinaus können Ängste oder Traumata auftreten, die es erschweren, sich auf neue Menschen einzulassen.  
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