Leider wahr: Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt

Neben dem angespannten Wohnungsmarkt ist Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt ein zusätzlicher Faktor, der die Suche nach einer Wohnung erschwert. Diskriminierende Wohnungsanzeigen mit Formulierungen wie: „Wir vermieten nicht an Ausländer." oder „Keine Flüchtlinge!" sind leider Realität. Was tun? Wie kann man Diskriminierung erkennen und sachlich darauf reagieren? 

Die Formulierungen in den oben genannten Beispielen sind diskriminierend und verstoßen gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Häufiger kommt es jedoch vor, dass indirekt diskriminiert wird. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn ein*e Interessent*in mit einem ausländisch klingenden Namen einen Besichtigungstermin für eine Wohnung vereinbaren will und ihr / ihm gesagt wird, dass die Wohnung schon vergeben ist, diese jedoch weiterhin angeboten wird. Ebenso kann es bei der Wohnungsbesichtigung zu Diskriminierung kommen.    

Gut zu wissen! Man kann sachlich auf Diskriminierung reagieren und dagegen vorgehen. Detaillierte Informationen, Beispiele, Handlungsempfehlungen und Anlaufstellen für den Fall von Diskriminierung haben wir für Sie in der Lektion Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt gebündelt. Schauen Sie rein. 
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