Vom Wunder, Vernetzung & Austausch

Ehrenamtsportal: "Und wie ist die Geschichte ausgegangen?"

Astrid: "Diese Woche saß ich bei Hany auf dem Balkon. Es gab arabischen Kaffee, Kirschen und ein Formular, dass es zum neuen Kindergartenjahr auszufüllen gilt. Hany macht gerade den B2-Kurs in Deutsch. Er hatte eigentlich schon alles ausgefüllt, war sich aber nicht sicher, ob es so richtig ist. Der kleine Sohn brachte mir eine Tüte leckerer Mais-Flips. 

Wie die Geschichte ausgegangen ist, ist eigentlich ein Wunder und ein Segen. Ein Stück weit kann ich es immer noch nicht fassen."  

Ehrenamtsportal: "Hast Du einen Tipp für Mitstreiter*innen?"

Astrid: "Es gibt über die Diakonie einen Fond, über den man einen Teil der Transportkosten zurückerstattet bekommen kann. Wir hatten ein Problem mit dem Sachbearbeiter bei der Organisation, die den Antrag ausfüllen wollte. Danach hatten wir es bisher nicht geschafft, einen neuen Anlauf zu starten. Werden das aber noch in Angriff nehmen.

Ich denke, das Wichtigste ist, dass man sich mitteilt. Viele Möglichkeiten ergeben sich durch unsere Vernetzung und den Austausch, der dadurch möglich ist. Es gibt überall Menschen, die sich auch heute für die Menschlichkeit einsetzen, und wunderbare Hilfestellungen geben. Sie zu finden geht aber am besten, wenn man sich mit den anderen in der Flüchtlingshilfe austauscht. Man kann über Facebook ja unterschiedlichster Meinung sein, aber in unserem Fall waren die Netzwerke, die sich dort gebildet haben, Gold wert. Und zwar die regionalen, wie auch die bundesweiten."  

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