Was ist die „Wohnsitzauflage“ und wozu verpflichtet sie Geflüchtete?

Sobald eine geflüchtete Person den Asylantrag gestellt hat und nicht mehr verpflichtet ist, in einer Aufnahmeeinrichtung zu leben, entscheidet eine entsprechend ermächtigte Landesbehörde (durch einen Bescheid), in welchem Ort im Bundesland die betroffene Person zukünftig leben soll. Dies ist die sogenannte Wohnsitzauflage (§ 60 I AsylG), die auch in der Aufenthaltsgestattung der betroffenen Person enthalten ist. Die betroffene Person hat sich unverzüglich dorthin zu begeben. Dort wird die geflüchtete Person von den lokalen Behörden einer kommunalen Unterkunft zugewiesen. Nur an diesem Ort hat die geflüchtete Person einen Rechtsanspruch auf sozialrechtliche Leistungen.


Wichtig! Machen Sie Geflüchtete, die Sie begleiten, auf Ihre Pflichten aufmerksam und erklären Sie ihnen auch mögliche Folgen, wenn sie nicht mitwirken.  



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