Umwelt und Flucht: Wie passt das zusammen? Zwei Beispiele

Wie klimatische Bedingungen Fluchtbewegungen auslösen können, zeigen die Geschehnisse in zwei Ländern, die aktuell von einer humanitären Krise betroffen sind.


Umweltbedingungen in Somalia

Die ökologischen und klimatischen Bedingungen in Somalia sind äußerst schwierig. Das Leben der Somalier*innen ist in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder von mangelnder Ernährungssicherheit infolge des Bürgerkrieges, von Ausbeutung durch andere Länder und durch Folgen des Klimawandels geprägt worden. So war Somalia in den letzten drei Jahrzehnten immer wieder von schweren Dürren betroffen. Zuletzt war dies 2016 und 2017 der Fall. 

Zugang zu sauberem Trinkwasser hat nur rund ein Drittel der Somalier und Somalierinnen, in ländlichen Gebieten sind es sogar weniger als 10 Prozent. 

Die anhaltende Trockenheit bewirkt, dass die Menschen vor Ort unter Lebensmittelknappheit, Hunger, Unterernährung und Krankheiten zu leiden haben. Laut des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP (United Nations Environment Programme) waren 2017 über eine Million Kinder akut unterernährt. 


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