Was haben Umwelt und Klima mit Hunger zu tun?

Auch Klimawandel und Umweltschäden gefährden in vielen Regionen der Welt die Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung. Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Erdrutsche oder verheerende Stürme vernichten Ernten und Anbauflächen und können Lebensmittelknappheiten zur Folge haben. Wasser wird in vielen Regionen (vor allem Afrikas) immer knapper. Regenzeiten verschieben sich und werden weniger verlässlich. Dürre und Versteppung sind Grund für schlechte Ernten. 

In vielen Ländern, darunter Südsudan, Jemen, Nigeria und Somalia, leiden die Menschen unter einer Hungersnot. 

Insgesamt befinden sich rund 20 Millionen Menschen in diesen Ländern in Regionen, die direkt von einer Dürre betroffen sind; darunter sind 4,2 Millionen Geflüchtete. 

Millionen Menschen sind akut vom Tod bedroht, denn unter- oder mangelernährt sind sie extrem krankheitsanfällig. Infektionen wie Durchfall, Malaria oder Tuberkulose können lebensbedrohlich werden. Vor allem Kindern droht der Tod durch akute Unterernährung.  

Mehr zum Klimawandel als Fluchtgrund erfahren Sie in der nächsten Lektion.

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