Das Weiterleben

Ibrahim war über vier Monate im Krankenhaus. Jetzt kann er wieder zur Schule gehen, aber sein Leben wird nie mehr so sein wie vorher. Sarratou: „Er ist o.k. Aber jetzt humpelt er. Der linke Arm ist gelähmt. Er ist manchmal sehr still. Sein Leben hat sich verändert wegen des Angriffs. Jetzt geht Ibrahim in die Schule. Er spielt mit den Kindern. Er isst, aber wie er sich benimmt, das ist nicht mehr so wie früher.“ „Ibrahim mag den Englischunterricht und er spielt mit seiner Schwester und dem kleinen Bruder Fußball. „Und ich habe einen besten Freund, sagt er stolz.“ Nur die Zeit und viel Fürsorge werden zeigen, ob die inneren Wunden des Erlebten verheilen werden. 

Die Zukunft

Sarratou ist noch einmal ins Dorf zurückgekehrt: „Es ist alles abgebrannt“, erzählt sie resigniert.  Überlebende haben erzählt, dass die Angreifer mit Benzinkanistern kamen und alle Häuser angesteckt haben. „Es gibt nichts, zu dem wir zurückkehren können“, klagt  Sarratou. “Die Angreifer haben auch unser Vieh gestohlen: sieben Kühe und 13 Ziegen. Hier in Kamerun habe ich Lebensmittel und Wasser für  meine Kinder, sie können in die Schule gehen, wir haben eine Unterkunft und wir fühlen uns sicher. Wir werden nicht so einfach nach Nigeria zurückgehen. Für mich ist mein Zuhause jetzt das Flüchtlingslager. Momentan glaube ich nicht, dass ich diesen Ort verlassen werde.”  

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