Wie stehen die Chancen auf Bildung und Arbeit in Afghanistan?

Die Mehrheit der Afghaninnen und Afghanen lebt unter wirtschaftlich schwierigen Bedingungen. Armut und kriegsbedingte Unsicherheit veranlassen viele Familien, ihre Kinder arbeiten zu lassen, anstatt sie in die Schule zu schicken. In den umkämpften Provinzen des Südens und Ostens ist oft kein Unterricht möglich, weil die Schulen kriegsbedingt geschlossen sind. Laut einer neuen UNICEF-Studie gehen in diesen Regionen 85 Prozent der Mädchen nicht zur Schule. Insgesamt erhält die Hälfte der afghanischen Kinder im schulpflichtigen Alter (3,7 Millionen Kinder) keine Schulbildung.  

Das afghanische Schulsystem ist nach wie vor schlecht und befindet sich seit 2001 in einer Übergangs- und Aufbauphase. Während des Krieges und der Taliban-Herrschaft war das alte Schulsystem in vielen Regionen zusammengebrochen. Auch heute noch mangelt es an Schulgebäuden, Lehrmaterial und ausgebildeten Lehrer*innen. 

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