Sie haben den Iran nun anhand von vier „Schlaglichtern“ ein wenig kennengelernt. Was können Sie als Hintergrundinformationen für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit mitnehmen?
► Im Iran sind Staat und Religion nicht getrennt. Der Präsident hat weniger Machtbefugnisse als religiöse Führer. Zudem regelt und kontrolliert der Staatsapparat das Verhalten von Iraner*innen in der Öffentlichkeit.
► Die Familie spielt im Iran eine wichtige Rolle, allerdings brechen alte Werte und Familienstrukturen besonders in den Städten langsam auf. Die meisten iranischen Frauen leben nach wie vor in traditionellen Verhältnissen als Hausfrauen und Mütter.
► Der Iran ist kein arabisches Land. Hier wird neben der Amtssprache Persisch eine Vielzahl regionaler Sprachen gesprochen. Außerdem unterscheidet sich die Art der Kommunikation, die im Iran üblich ist, stark von der deutschen: Kritik wird oft sehr vorsichtig geäußert, Vieles indirekt formuliert und oftmals mit Höflichkeitsfloskeln und schönen Worten verpackt.
► Der Iran leidet seit Jahren unter dürrebedingtem Wassermangel sowie anderen Umweltproblemen wie Luftverschmutzung.  

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