Wo liegen die Ursachen für die Hungersnot und das Elend am Tschadsee?

Die humanitäre Krise am Tschadsee, die von der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen wird, hat zahlreiche und durchaus komplexe Ursachen: Die Folgen des Klimawandels und der Raubbau an der Natur durch eine stark wachsende Bevölkerung, die um den Tschadsee leben, haben diesen in den letzten 40 Jahren um 90 Prozent schrumpfen lassen. 30 Millionen Menschen leben von diesem See. Er dient sowohl als Nahrungsquelle wie auch zum Gelderwerb. Die Regierungen von Nigeria, Niger, Tschad und Kamerun sind nicht in der Lage, diese von den Machtzentren entlegenen Gebiete zu entwickeln und gemeinsame Maßnahmen zu koordinieren, obwohl die Menschen Sprache, Kultur und Geschichte vereint. Der Norden Nigerias gehört zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Regionen des Kontinents. Ähnlich wie im angrenzenden Niger beschränken Armut, Bevölkerungswachstum und Versteppung die Entwicklungschancen vieler Menschen.   

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