Das Regime Baschar al Assads – eine heile Welt?

In Damaskus herrscht bis heute die Regierung Baschar al Assads. Es handelt sich um eine Familiendiktatur, die vom Vater des jetzigen Präsidenten Anfang der 1970er-Jahre nach einem Putsch gegründet wurde. Im Gegensatz zum benachbarten Irak, wo fast parallel die Diktatur Saddam Husseins entstand, fehlte Syrien der Ölreichtum. Auch deswegen setzte man nach dem Ende des Kalten Krieges 1990, in dem Syrien der große arabische Verbündete der Sowjetunion gewesen war, und verstärkt ab dem Jahr 2000, als der junge Baschar al Assad das Amt von seinem Vater übernahm, auf eine gewisse Öffnung des Landes. Syrien war in den Jahren vor 2011 längst zu einem beliebten Tourismusziel gerade von Europäern geworden. Die Diktatur gab sich nach außen ein freundliches, betont weltoffenes Gesicht. Solange sie sich nicht politisch betätigten, konnten durchschnittliche Syrerinnen und Syrer auch relativ unbehelligt leben.  

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