Der deutsche Arbeits- und Ausbildungsmarkt bietet unzählige berufliche Wege. Nicht jeder ermöglicht jedoch auch langfristig eine sichere Einkommensgrundlage und gute Arbeitsbedingungen. Für geflüchtete Menschen ohne (anerkannten) Schulabschluss oder (anerkannte) Ausbildung ist das Risiko, in eine prekäre Arbeits- und Lebenslage zu geraten, besonders hoch. Zugleich möchten viele Menschen aufgrund ihrer Lebensumstände, fehlender Kenntnisse des Arbeitsmarktes und in der Hoffnung, möglichst bald ein unabhängiges Leben führen zu können, schnell „eigenes Geld“ verdienen.

Eine Ausbildung und ggf. die zusätzliche Teilnahme an ausbildungsvorbereitenden Kursen erfordern zunächst einen längeren Atem, erhöhen für die Geflüchteten jedoch erheblich die Chance, sich und die eigene Familie auf Dauer selbst versorgen zu können. Ein gesicherter Ausbildungs- oder Arbeitsplatz und zuverlässige soziale Kontakte vereinfachen darüber hinaus das weitere Erlernen der Sprache und die über den Beruf hinausgehende gesellschaftliche Teilhabe.

Als Ehrenamtliche*r können Sie unterstützend wirken, indem Sie über die bestehenden Arbeitsformen und Ausbildungswege aufklären und insbesondere die mit ihnen verbundenen langfristigen Chancen bzw. Risiken für die eigene Lebensgestaltung verdeutlichen.

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