Geflüchtete auf dem Arbeitsmarkt

Aufgrund vielfältiger Anforderungen am Arbeitsmarkt und mangelnder Kenntnisse hinsichtlich der eigenen Rechte sind Geflüchtete besonders gefährdet, auf Dauer in prekären, d.h. gering entlohnten und niedrig qualifizierten Beschäftigungsverhältnissen zu arbeiten.

Nach einem Bericht des Deutschen Gewerkschaftsbundes von Juni 2019 befindet sich mehr als ein Drittel der Geflüchteten, die seit 2015 in Deutschland leben, in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis, 48% von ihnen üben jedoch eine Tätigkeit im Helferbereich aus (im Vergleich zu 15% bei der Gesamtbevölkerung) und ein Großteil arbeitet deutlich unter dem eigenen Qualifikationsniveau. Der größte Anteil der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen und die meisten Abgänge aus der Arbeitslosigkeit entfallen zudem auf die Leiharbeit, wie folgende Grafik der Bundesagentur für Arbeit zeigt.


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