„‘Kultur‘ versteckt mehr, als sie zeigt. Und das, was sie versteckt, versteckt sie seltsamerweise am besten vor ihren eigenen Mitgliedern. Jahre des Studiums haben mich überzeugt, dass die eigentliche Aufgabe nicht darin besteht, fremde Kulturen, sondern die eigene zu verstehen.“ - Edward T. Hall, US-amerikanischer Anthropologe und Ethnologe.

Der erste Schritt hin zu einem besseren Verständnis anderer Kulturen ist, sich seiner eigenen kulturellen Brille bewusst zu werden und zu wissen, dass wir auch durch eine kulturelle Brille betrachtet werden. Interkulturelles Lernen zielt somit nicht nur auf die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen, sondern immer auch auf die Frage ab: Wie bin ich eigentlich kulturell geprägt? Wo kommen meine Haltungen und mein Werteverständnis her und wie beeinflussen sie mein Verhalten? Erst wenn man sich selbst in der eigenen Kultur verortet hat, kann man im Gegensatz dazu verstehen, wie und warum andere Menschen anders leben, denken, fühlen und handeln. 

Welchen Gruppen fühlen Sie sich zugehörig?  

Haben Sie dabei vielleicht Ihre Kirchengruppe, Ihren Sport- oder Musikverein, Ihre Arbeit als SozialpädagogIn oder Ihren Freundeskreis im Kopf? Was haben Ihre kulturelle Prägung und Ihr Werteverständnis mit Ihrem Engagement für Geflüchtete zu tun?  

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