Diese Stereotype sind uns allen vertraut, da sie eine Rolle im öffentlichen Leben und im gesellschaftlichen Blick auf „die Deutschen“ spielen. So wird erwartet, dass der Bus auf die Minute genau kommt, dass man sich an die Agenda in Besprechungen hält, dass man sich auf das Wort anderer verlassen kann und Überstunden auf der Arbeit werden als Zeichen der Motivation und Leistungsbereitschaft gern gesehen. Wie jeder einzelne Mensch auf diese Werte und Gewohnheiten, die unser öffentliches Leben beeinflussen, reagiert und mit ihnen umgeht, ist aber sehr unterschiedlich.  

Unsere Gesellschaft ist in stetigem Wandel und somit ist auch unser Blick auf „die Deutschen“ veränderbar und verhandelbar: „Jahrelang waren die Deutschen…stolz auf ihren Fleiß, ihre Pünktlichkeit, auf Genauigkeit und Sparsamkeit. Dann…entstand eine neue Erzählung: Der weltoffene, genussfreudige Deutsche war geboren, der Fünfe auch mal gerade sein lässt…Deutschland braucht ein[e] neue... [Erzählung],…[die] ausgeht von den neuen Fakten.” (Naika Fourutan, Sozialwissenschaftlerin)

Mehr dazu, wie Sie mit Stereotypen und Vorurteilen umgehen können, finden Sie in Wie nehme ich Geflüchtete wahr? Über den Umgang mit Stereotypen und Vorurteilen.

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