Suche und Bewerbung um eine Wohnung

Immer wieder trifft man auf diskriminierende Wohnungsanzeigen mit Formulierungen dieser und ähnlicher Art: „Wir vermieten nicht an Ausländer." oder „Keine Flüchtlinge!". Die Angabe solcher Informationen ist unmittelbar diskriminierend und verstößt klar gegen das AGG.

Häufiger als zur rassistischen Diskriminierung kommt es jedoch zur mittelbaren Diskriminierung. Dies bedeutet, dass entweder keine Angaben gemacht werden, warum man die Wohnung nicht bekommen hat oder auf vermeintlich objektive Kriterien verwiesen wird, die keine sachliche Begründung enthalten.  

Wenn ein*e Interessent*in mit einem ausländisch klingenden Namen einen Besichtigungstermin für eine Wohnung vereinbaren will und ihm gesagt wird, dass die Wohnung schon vergeben ist, diese jedoch weiter angeboten wird, kann dies ein Indiz für mittelbare Diskriminierung sein. Betroffene können in solchen Diskriminierungsfällen Schadensersatz verlangen! Ebenso kann es bei der Wohnungsbesichtigung zu Diskriminierung kommen.   

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