Info:  Testing-Verfahren  

Beim Testing-Verfahren wird z.B. eine Vergleichsperson eingesetzt, um zu überprüfen, ob ein Verhalten des/der Vermieter*in gegenüber einer Person, bei der eine andere ethnische Herkunft vorliegt, gleich ist. Wenn der/die Vermieter*in sich gegenüber der Vergleichsperson anders verhält, kann dies ein Indiz für das Vorliegen einer Diskriminierung sein.    

Fallbeispiel: Wenn sich eine Person mit “nicht-deutsch” klingendem Namen auf eine Wohnungsanzeige meldet und die Auskunft erhält, dass die Wohnung bereits vermietet sei, im Anschluss eine Person mit „deutsch“ klingendem Namen sich auf dieselbe Wohnungsanzeige meldet und ihr ein Besichtigungstermin angeboten wird, kann dies als Nachweis der Diskriminierung verwendet werden. 


Achtung: Testing-Verfahren, die gerichtlich haltbar sind, müssen jedoch weitere Kriterien erfüllen. Somit ist es ratsam, ein Testing-Verfahren nur gemeinsam mit Beratungsstellen durchzuführen.    

Weiterführende Informationen zum Testing-Verfahren finden Sie hier.  

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