Ein Stigma?

Problematisch kann es auch sein, wenn Familienangehörige, Freund*innen oder Bekannte der zurückgekehrten Person skeptisch gegenüberstehen: Sie haben die Zeit in ihrer Heimat durchgestanden, während die Person der Situation entflohen ist. Das kann besonders hart sein, wenn die Bürden der Flucht und der unerfüllten Erwartungen im Aufnahmeland die Person selbst belasten und sie eigentlich ihrerseits wiederum emotionale Unterstützung benötigt. In Afghanistan beispielsweise bezeichnete der Präsident Menschen, die geflüchtet (und nun zurückgekehrt) waren, als unpatriotisch. Sich darauf vorzubereiten, eventuell nicht (nur) mit offenen Armen empfangen zu werden, ist also wichtig.

Wie in der Lektion "Den Blick nach vorn? Perspektiven entwickeln" erläutert, kann ein anderer Blick auf die eigene Geschichte helfen, um sich von diesen negativen Einflüssen nicht deprimieren zu lassen und weiter an sich zu glauben. Aus den Erlebnissen anderer Menschen und deren Erfolgsgeschichten Inspiration zu ziehen, ist hierbei eine Möglichkeit. Dieses Video erzählt kurze Geschichten von einigen, die es geschafft haben, wieder anzukommen.

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