Die Entscheidung steht: Ferhad geht zurück in den Irak. Besser gesagt: Er wird erneut migrieren, sich erneut auf den Weg machen. Wie das alles werden soll, weiß er aber noch überhaupt nicht. Ja, er wird bekannte Gesichter wiedersehen und kommt für die erste Woche bei seinem Cousin unter. Aber Genaueres ist noch nicht klar. Was wird er machen, wo arbeiten, wo wohnen? Hinzu kommt, dass er sich fühlt, als würde er erneut davonlaufen, flüchten. Es fühlt sich nach Scheitern an. Es fühlt sich danach, als wäre alles umsonst gewesen. Gegenüber Gabi äußert er Zweifel, ob er sich genug bemüht hat, damit sein Ankommen in Deutschland gelingt. Gabi glaubt, Ferhad braucht einen neuen Blick auf das Ganze. Vielleicht, denkt sie, muss er seine eigene Geschichte nochmals etwas anders erzählen, und sie möchte ihn dabei unterstützen.
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