Formen der Benachteiligung

Als Benachteiligung gilt eine Ungleichbehandlung eines Menschen aufgrund eines oder mehrerer der sechs durch das AGG geschützten Merkmale. Eine Ungleichbehandlung kann unterschiedlich ausfallen: Mal ist sie offensichtlich, mal geschieht sie im Verborgenen, weshalb das AGG zwischen folgenden Formen der Benachteiligung unterscheidet:  

  1. Unmittelbare Benachteiligung: Eine unmittelbare Benachteiligung liegt vor, wenn eine Person eine schlechtere Behandlung erfährt, als eine andere Person in einer vergleichbaren Situation. Die Benachteiligung kann durch zielgerichtetes Handeln oder durch Unterlassung einer gebotenen Handlung erfolgen.
  2. Mittelbare Benachteiligung: Eine mittelbare Benachteiligung liegt vor, wenn eine Maßnahme oder eine Regelung, die scheinbar neutral ist, Angehörige einer Gruppe in besonderer Weise benachteiligt, ohne dass es hierfür einen sachlichen Grund gibt. 
  3. Mehrdimensionale Benachteiligung: Eine mehrdimensionale Benachteiligung liegt vor, wenn eine Person nicht nur aufgrund eines, sondern aufgrund mehrerer Merkmale benachteiligt wird.     
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