Innerhalb des neuen Förderschwerpunkts sollen bereits aktive Ehrenamtliche für das Einsatzfeld sensibilisiert und qualifiziert werden sowie neue Ehrenamtliche gewonnen werden, damit sie Menschen mit Lese-, Schreib-, oder Rechenschwäche bestmöglich beraten und unterstützen können. Das Projekt kann dabei auf ein bestehendes Netzwerk und eine sich entwickelnde Ehrenamts-Community aufbauen. Von nun an unterscheiden wir nicht mehr zwischen Menschen mit Herkunftssprache Deutsch und Zugewanderten, da die Verteilung der über 6,2 Mio. erwachsenen Menschen in Deutschland mit Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechnen nach ihrer Herkunftssprache fast ausgewogen ist. Über 52% der Betroffenen haben laut der aktuellen LEO-Studio Deutsch als Muttersprache angegeben. Rund 47% sprechen eine andere Herkunftssprache.