Funktionaler Analphabetismus bedeutet somit nicht, gar nicht lesen und schreiben zu können. Vielmehr wird das gesellschaftliche Umfeld betrachtet, in dem eine Person lebt, und die Frage, ob die Person mit ihren Fähigkeiten in der Gesellschaft zurechtkommt.


Wer nach Besuch einer Schule nicht ausreichend lesen, schreiben und rechnen kann, ist in seiner gesellschaftlichen Teilhabe stark eingeschränkt und hat kaum Chancen auf eine langfristig existenzsichernde Beschäftigung. Im Alltag als auch im Beruf können das Ausfüllen von Formularen, der Elternbrief aus der Schule oder die Warnhinweise am Arbeitsplatz zu einer echten Herausforderung werden.

Für all diese Fähigkeiten benötigt man eine entsprechende Grundbildung.