2) Sammeln Sie Indizien! 

Gemäß § 22 AGG reichen im Streitfall Indizien für eine Diskriminierung aus, dann muss der bzw. die Beschuldigte beweisen, dass es sich nicht um Diskriminierung handelt (Beweislast).     

Indizien sind im Sinne des AGG Situationen oder Handlungen, die mit „überwiegender Wahrscheinlichkeit“ passiert sind. Indizien, die eine Diskriminierung vermuten lassen:
► Dokumente wie Wohnungsanzeigen
► Gedächtnisprotokolle über Telefonate
► E-Mails
► Gedächtnisprotokoll über die Besichtigung
► Zeugen, die auch bei der Besichtigung waren
► Mietvertrag, ebenso Mietverträge anderer Parteien im Wohnhaus
► Testing-Verfahren* (diese am besten mit einer Beratungsstelle durchführen)