Natürlich variieren die Angebote auch in ihrer Verbindlichkeit. Ein Sprachcafé, so wie es Petra aus unserem Interview organisiert, ist für die Teilnehmenden eher unverbindlich und verpflichtet zu keiner weiteren Teilnahme. Hier gruppieren sich Interessierte so, dass sie sich in einer Sprache unterhalten. Dies kann Deutsch sein, aber vielleicht gibt es bei dem Zusammenkommen auch einen Tisch, in denen Sie Ihre Arabischkenntnisse aufpolieren können oder Ihr Russisch zur Anwendung kommt. Hier kommen Menschen also lockerer und informeller in Kontakt miteinander – wir bewegen uns also weitab von möglichen Curricula und Prüfungsszenarien. Gerade dies bietet die Gelegenheit, befreit aufzuspielen und das Erlernte hier anzubringen! Sie sehen: Nicht nur Geflüchtete profitieren von einem Sprachcafé, auch Ehrenamtliche können sich hier vernetzen, Sprachen ausprobieren und Menschen kennenlernen.