OER – Wie geht das?

Im Kern geht es bei Open Educational Resources um einen einfachen Kniff: Der Urheber versieht sein Werk bei der Veröffentlichung mit einem Hinweis „Du kannst dieses Material gerne weiterverwenden.“ Aus dem üblichen „alle Rechte vorbehalten“ wird ein „manche Rechte vorbehalten“. Damit kann der Nutzer solche Materialien bei sich speichern, in neuen Kontexten nutzen, an andere weitergeben, bearbeiten und neu zusammenstellen, ohne dass der Urheber dadurch seine Rechte verliert. Juristische Grundlage dafür sind freie Lizenzen, wie sie beispielsweise von der gemeinnützigen Organisation Creative Commons bereitgestellt werden. Diese haben den Vorteil, dass sie bereits rechtssicher erprobt sind und für bald eine Milliarde Inhalte im World Wide Web angewendet werden (vgl. Creative Commons, o.J.).