Ärzt*innen,  die in einer eigenen Praxis oder einer Gemeinschaftspraxis mit anderen Kolleg*innen arbeiten, nennt man „niedergelassene“ Ärzt*innen. Diese führen in der Regel die Diagnose und die anschließende Behandlung einer Erkrankung durch, stellen Rezepte für Medikamente aus und können ihre Patient*innen zur weiteren Behandlung auch in ein Krankenhaus einweisen. Ihre Tätigkeit rechnen die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte mit dem Sozialamt oder einer gesetzlichen Krankenkasse ab. 

Patient*innen können die Behandlung bei einer Ärztin oder einem Arzt auch selbst bezahlen. Die Kosten werden in diesem Fall vom Patienten / von der Patientin selbst getragen werden und das Geld kann nicht nachträglich zurückerstattet werden.

Mit den Rezepten für Medikamente kann man zu jeder Apotheke gehen, um sich die Medikamente zu besorgen. Bei Erwachsenen fällt zum Teil eine kleine Zuzahlung an. Medikamente für Kinder sind in der Regel kostenfrei.

Auf der Seite der ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände) finden Sie Flyer zum Apothekensystem in Deutschland in 12 verschiedenen Sprachen, die über Medikamente, Kosten und viele weitere grundlegende Fragen aufklären. Die Flyer richten sich an Asylsuchende sowie an Menschen, denen das deutsche Apothekensystem noch fremd ist. 

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