Je nach Bundesland erhalten Asylsuchende entweder einen Behandlungsschein oder eine elektronische Gesundheitskarte. Ein Behandlungsschein gilt in der Regel nur für einen kurzen Zeitraum. Bei einer Erkrankung erhält man den Behandlungsschein von der staatlichen Stelle (zum Beispiel dem Sozialamt). Der Behandlungsschein muss bei der Ärztin oder dem Arzt vorgelegt werden. Wenn die Ärztin oder der Arzt Arzneimittel verordnet oder die Patient*innen in ein Krankenhaus einweisen will, muss die zuständige staatliche Stelle dies vorher genehmigen. 

In einigen Bundesländern erhalten Asylsuchende von der staatlichen Stelle oder von der Krankenkasse eine elektronische Gesundheitskarte. Die elektronische Gesundheitskarte ersetzt dann den Behandlungsschein. Damit können Asylsuchende ihren Ärztin und Arzt direkt aufsuchen, ohne vorher eine Bescheinigung von den staatlichen Stellen einzuholen. Die Gesundheitskarte muss sorgfältig aufbewahrt werden.  

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