Die persönliche Anhörung durch das BAMF ist das „Herzstück“ des Asylverfahrens. Die Asylbewerber*in wird durch das BAMF zu der Anhörung geladen. Das Bundesamt stellt für die Anhörung eine*n Dolmetscher*in.  

Wichtig! Sobald den Geflüchteten Verständigungsprobleme auffallen, müssen diese dem BAMF sofort bei Beginn der Anhörung mitgeteilt werden. Weisen Sie Geflüchtete unbedingt darauf hin, dass sie keine Scheu haben sollen, dies anzusprechen. Dieses Interview bestimmt den weiteren Verlauf ihres Asylverfahrens!

Nachdem die asylsuchende Person ihre Fluchtgründe im Zusammenhang erzählen durfte, stellt die Einzelentscheider*in des BAMF in der Regel noch Fragen, um zu testen, ob die geflüchtete Person tatsächlich Selbsterlebtes berichtet. Geflüchtete müssen dabei in der Lage sein, ihre Fluchtgründe glaubhaft zu machen. Es ist nicht erforderlich, sie zu beweisen, etwa durch Fotos oder Ähnliches. Glaubhaftmachung bedeutet, die Erlebnisse ohne Widersprüche, lebensnah, anschaulich und reich an Details zu berichten.

Wichtig! Am Ende des Interviews haben Geflüchtete das Recht, sich das Protokoll Satz für Satz rückübersetzen zu lassen. Dieses Recht sollte immer und ausnahmslos wahrgenommen werden.

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