Was regelt die „Wohnsitzauflage“ und welche Ausnahmen gibt es?

 Wichtig! Die Wohnsitzregelung des § 12a AufenthG betrifft all jene, deren Asylverfahren bereits abgeschlossen ist und die damit
1. Asylberechtigte nach Artikel 16 a I GG,
2. Flüchtlinge im Sinne von § 3 I AsylG oder
3. subsidiär Schutzberechtigte nach § 4 AsylG
sind.  

Folgende Ausnahmen von dieser Wohnsitzverpflichtung gibt es:

  • Der oder die Geflüchtete, sein/ihr Ehepartner*in oder sein/ihr minderjähriges Kind üben eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit mindestens 15 Stunden wöchentlich für mindestens drei Monate bereits aus, durch die diese Person über ein Einkommen verfügt, das mindestens dem durchschnittlichen Bedarf nach Sozialgesetzbuch (SGB) für eine alleinstehende Person entspricht (zur Zeit 712 Euro).
  • Der oder die Geflüchtete hat eine Berufsausbildung aufgenommen.
  • Der oder die Geflüchtete hat ein Studium aufgenommen.
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