50 Prozent der 70,8 Millionen Menschen, die sich aktuell auf der Flucht oder in flüchtlingsähnlichen Situationen befinden, sind jünger als 18 Jahre.

Geflüchtete Kinder in Kriegsgebieten sind besonderen Gefahren ausgesetzt, die Erwachsene nicht betreffen. Dazu zählen die Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten oder die Angst der Mädchen vor einer Zwangsehe oder Beschneidung. Mädchen, die Opfer von Vergewaltigungen wurden, und Kindersoldaten leiden oft ein Leben lang unter Scham und Ausgrenzung. Die Erfahrungen und Erlebnisse, die Kinder im Krieg und auf der Flucht machen, können schwerwiegende Folgen haben, welche die Entwicklung eines Kindes nachhaltig beeinträchtigen. 

Auf der Flucht werden Kinder oft von ihren Eltern und Angehörigen getrennt oder sie flüchten von vornherein allein oder mit ihren Geschwistern. Die Flucht kann mehrere Jahre dauern, und auf dem beschwerlichen Weg  ertragen sie nicht nur Kälte und Hunger. Viele müssen mit ansehen, wie andere Menschen sterben und haben selbst Angst um ihr Leben.  

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