Im Prozess der Berufsorientierung geht es darum, die persönlichen Stärken und Interessen der Geflüchteten herauszufinden, passende Berufsfelder kennenzulernen und konkrete Informationen über den Wunschberuf und mögliche Alternativen zu sammeln. Als Ehrenamtliche*r können Sie den gesamten Orientierungsprozess unterstützen, die endgültige Berufswahlentscheidung liegt jedoch bei den Geflüchteten. Um herauszufinden, welche Erfahrungen, Kompetenzen und Interessen eine Person mitbringt, können Online-Angebote genutzt werden, standardisierte Testverfahren vor Ort oder Materialien in Papierform, wie beispielsweise Portfolioinstrumente. Wenn die sprachlichen Anforderungen zu hoch sind, können die Materialien auch als Grundlage für ein persönliches Gespräch/Interview über den bisherigen Lebensweg genutzt werden. Um Berufe kennenzulernen, gibt es neben Online-Portalen eine Reihe regionaler Angebote zur Berufs- und Studienorientierung. Ansprechpartner hierzu sind vor allem die Agentur für Arbeit, die Kammern und die ausbildenden Schulen und Hochschulen.Junge Menschen, die keine Ausbildungsstelle finden, können Unterstützung durch verschiedene Angebote zur Ausbildungsvorbereitung erhalten.


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