Dürfen Geflüchtete ein eigenes Unternehmen gründen?

Asylberechtigte mit einer Aufenthaltserlaubnis haben uneingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt. Ob sie ein Unternehmen gründen dürfen, hängt jedoch von der Art ihres Aufenthaltstitels ab, z.B. aus völkerrechtlichen, dringend humanitären Gründen oder als politisch Verfolgte. Für einige Asylberechtigte ist die selbstständige Tätigkeit nur mit Genehmigung der Ausländerbehörde möglich. Es findet dann eine umfangreiche Prüfung statt, bei der gegebenenfalls auch die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer beteiligt wird.

Informationen zu den Möglichkeiten einer Unternehmensgründung für Geflüchtete bieten die Broschüre Einfach Gründen in Deutschland!“ des RKW Kompetenzzentrums (deutsch/englisch, 2017) und die Zeitschrift „GründerZeiten 10 – Existenzgründungen durch Migrantinnen und Migranten“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (deutsch/arabisch, 2016).

Asylbewerber*innen mit einer Aufenthaltsgestattung und geduldete Personen dürfen sich nicht selbstständig machen.

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