Was ist eine Ausbildungs- oder Beschäftigungsduldung?

Unter bestimmten Voraussetzungen können Geflüchtete bei der zuständigen Ausländerbehörde eine sogenannte Ausbildungsduldung und seit dem 01.01.2020 auch eine Beschäftigungsduldung beantragen.

Mit einer zugesicherten Duldung über die gesamte Ausbildungszeit bzw. über einen Zeittraum von 30 Monaten im Falle der Beschäftigungsduldung erhalten Geflüchtete Rechtssicherheit für sich und ihre Familie und eine Bleibeperspektive. Nach erfolgreicher Berufsausbildung und einer Weiterbeschäftigung kann die geduldete Person eine Aufenthaltserlaubnis für zwei Jahre erhalten. Nach 30 Monaten im Besitz einer Beschäftigungsduldung kann ebenfalls eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden.

Ausführliche und aktuelle Informationen zu allen Themen des Arbeitsmarktzugangs für Geflüchtete liefert die „Arbeitshilfe zum Thema Flucht und Migration. Soziale Rechte für Flüchtlinge“ des Paritätischen Gesamtverbands (2020). Individuelle Beratung bieten die lokalen Beratungsstellen für Geflüchtete.

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