Im Engagement für Geflüchtete machen Sie viele neue, positive Erfahrungen, treffen dabei aber auch auf ungewohntes Verhalten, das manchmal irritierend sein und Spannungen oder Befremden auslösen kann. Was genau geht in uns vor, wenn wir neues Verhalten sehen? Und welche Rolle spielt dabei unsere Wahrnehmung?

Wahrnehmen heißt nicht, die Realität eins zu eins im Gehirn abzubilden. Wahrnehmung ist ein komplexer Prozess, bei dem das Gesehene gefiltert, strukturiert und sortiert wird. Dabei können Informationen verloren gehen oder es werden welche hinzugedacht. Wahrnehmung ist nie objektiv. Die subjektive Wirklichkeit, die wir wahrnehmen, wird von unserem Bewusstsein konstruiert. Dabei greifen wir auf unsere Lebenserfahrung zurück.  Wir sortieren Beobachtungen in schon bestehende Kategorien ein und geben ihnen je nach Zusammenhang unterschiedliche Bedeutungen.  

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