Erlebnisse und Situationen protokollieren

Unabhängig davon, ob die Betroffenen am Ende tatsächlich gegen die Diskriminierung vorgehen möchten oder nicht, ist es ratsam, die Erlebnisse schriftlich festzuhalten.   

  1) Fertigen sie ein Gedächtnisprotokoll an! 

  • Was ist geschehen?  
  • Wann? 
  • Wer hat was gesagt? 
  • Wer war beteiligt? 
  • Welche Hinweise gibt es auf Diskriminierung? 
  • Wer war sonst dabei?  

 

  2) Sammeln Sie Indizien!  

Gemäß § 22 AGG reichen im Streitfall Indizien für eine Diskriminierung aus, dann muss der bzw. die Beschuldigte beweisen, dass es sich nicht um eine Diskriminierung handelt (Beweislast).  

Indizien sind im Sinne des AGG Situationen oder Handlungen, die mit „überwiegender Wahrscheinlichkeit“ passiert sind. Indizien, die eine Diskriminierung vermuten lassen, können sein:
► Stellenausschreibungen
► unzulässige Anforderungen in Stellenausschreibungen
► schriftliche Ablehnungsschreiben
► E-Mails
► Zeugenaussagen  

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