Fallbeispiel Adam

Deutscher Konvertit aus evangelischem Elternhaus  

„Damals, als meine Eltern noch zusammen waren, sind wir sonntags oft in die Kirche gegangen. Ich fand es dort immer schon kalt und unangenehm, den Pfarrer mochte ich auch nicht. Heute kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, dass ich wirklich in die Kirche gegangen bin. Ich schäme mich dafür. Es fühlt sich an wie ein anderes Leben. 

Nach der Trennung meiner Eltern wechselte ich auf die Realschule. Auf dem Schulhof wurde ich oft von den anderen gehänselt. Weil ich dick war. Das hat mich gestört. Im Fernsehen hatte ich einen Boxkampf gesehen, der hat mich total fasziniert. Das wollte ich auch können. In der Nähe meiner Schule gab es einen Boxverein, da bin ich dann hin und hab es ausprobiert. Es hat mir Spaß gemacht, das Training bis zur Erschöpfung, der Muskelkater am nächsten Morgen. Beim Boxen konnte ich all meine Probleme vergessen. Durch den Sport habe ich abgenommen. Plötzlich war es ganz einfach. Mein Körper veränderte sich, ich bekam Muskeln. Das fühlte sich super an. Endlich verstummten die anderen und hatten Respekt vor mir…“  

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