Fallbeispiel Juliane

Deutsche Konvertitin / erzählt aus der Perspektive ihrer muslimischen Freundin Melek

„Ich kenne Juliane schon seit der Grundschule. Später sind wir auch auf die gleiche Berufsschule gegangen, haben die Erzieherinnen-Ausbildung zusammen angefangen. Ihre Eltern waren beide Juristen und arbeiteten viel, Geldsorgen hatte sie nie. Juliane konnte sich immer alles kaufen, was sie haben wollte. Außer mir hatte sie damals nicht viele weitere Freundinnen. 

Sie war in meinen Augen ein hübsches Mädchen mit ihren blauen Augen und den dunklen Haaren, aber sie selbst war damals sehr unsicher wegen ihres Aussehens. Sie fand sich selber sehr durchschnittlich und nichts Besonderes und fragte sich, was man an ihr gut finden könnte. Sie betrachtete sich oft selbstkritisch im Spiegel, wenn ich bei ihr zuhause war. Sie war sehr unzufrieden mit ihrem Körper. Ihre Haut war nicht rein genug, ihr Bauch zu dick, ihr Po zu flach. 

Besonders schlimm war es, wenn sie sich mit den Frauen, die sie auf Instagram abonniert hatte, oder mit den Models in Modezeitschriften verglich. Das änderte sich erst, als sie Khaled in einem Online-Chat kennen lernte..."

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