Subsidiär Schutzberechtigte nach § 4 AsylG

Vom 17.03.2016 bis zum 16.03.2018 war der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten grundsätzlich ausgeschlossen. Im Einzelfall konnte aber ein Härtefallantrag gemäß § 22 AufenthG an das Auswärtige Amt in Berlin gerichtet werden. Diese Regelung wurde nach dem 17.03.2018 vorläufig verlängert bis zum 31.07.2018.

Ab dem 01.08.2018 kann ein Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten wieder genehmigt werden – allerdings nur bis zu einer Obergrenze von 1.000 positiven Entscheidungen pro Monat und nur, wenn ein Härtefall vorliegt (§ 36a AufenthG). Aber es können zusätzlich beziehungsweise alternativ weiterhin auch Härtefallanträge gemäß § 22 AufenthG an das Auswärtige Amt in Berlin gestellt werden.

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