Allein mit den beiden Anzeigen in der Abbildung sowie mit einem Eintrag bei der regionalen Ehrenamtsagentur wurden damals 18 Ehrenamtliche im Raum Trier für die Begleitung muttersprachlicher Erwachsener im Rahmen des Projektes akquiriert. So entstand ein fester Pool mit Personen, die sich kontinuierlich engagierten und auch nach Beendigung eines Tandems ihre ehrenamtliche Arbeit fortsetzten. Weitere acht Interessierte wurden nach einem Erstgespräch oder nach der Sensibilisierung nicht aktiv. Ein ähnlicher Verlauf zeigte sich auch im Folgeprojekt APAG II (2016-2018), wobei durch die Kooperation mit der Handwerkskammer ein neuer Lernort hinzukam. Auch für diesen Standort und für die dortige Lernarbeit mit Auszubildenden konnten durch Neu-Akquise in der lokalen Presse und im vhs-Programmheft ehrenamtliche Lernbegleitende gefunden werden.

Ebenfalls gute Erfahrungen wurden bei der Gewinnung von ehrenamtlichen Lernbegleiter*innen für Geflüchtete gemacht, deren zusätzliche Koordination und Unterstützung in Trier seit 2016 durch Mittel der lokalen Nikolaus-Koch-Stiftung geleistet werden konnte. Da das Presse-Echo in diesem Tätigkeitsbereich hoch war, fanden sich über die Berichterstattung in der lokalen Presse, einem Gesuch bei der Ehrenamtsagentur und der Auslage von Flyern knapp 30 Interessierte, von denen 22 ihre Arbeit aufnahmen.